RAT UND TAT-FORUM

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Es kann sein, dass du hier Antworten findest, die nicht tauglich für das H-Kennzeichen sind. Manchmal gibt es in diesen erhebliche Mängel, die für das In-Verkehr-Setzen unmöglich sind:
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Thema: Standheizung in den Alpen

Dietrich
30.06.2007
Hallo allerseits,
habe diese Frage schon im bugnet gestellt, aber da sind wohl zuwenig Kübel unterwegs :-) und dann bin ich auf diese Forum gestossen ...
Wie sind Eure Erfahrungen zu diesem Thema bzw. habt Ihr eine Idee dazu?
Die Eberspächer BN4 Standheizung [1] in meinem Kübel funktioniert in der Ebene (Nürnberg, ca. 350m ü.N) auch bei voll gezogenem Zugknopf einwandfrei. 1 Stunde und länger sind kein Problem (Zeituhr ab und zu wieder aufziehen).
[1] vermutlich Typ III - 181 261 105 E, Ausführung 201420
In den Alpen ist es mir jetzt mehrfach passiert, dass die 8A Sicherung des Überhitzungsschutzes durch das Bi-Metall ausgelöst wird. Das war jedesmal so auf ca. 1000m bis 2000m Höhe und nach ca. 5 Minuten bei voll gezogenem Zugknopf (also volle Hiezung). Statt Heizung habe ich dann erstmal ein Stück Noppen-Plastik-Folie als Bein-Decke verwendet :-)
Ich vermute, dass die Heizung wegen (a) niedrigerem Luftdruck (oups?) oder (b) weniger Sauestoff (also relativ mehr Sprit in der Kammer) heisser wird. Keine Ahnung wie oder ob das als Theorie taugt. Schliesslich liest man ja auch, dass die Vergaser für Betrieb in Höhenmetern anders eingestellt werden (können).
Ich könnte natürlich auch einfach die Justierschraube für das Bi-Metall etwas weniger nervös einstellen, aber ob dass dann wieder für das Flachland OK ist?
Wie sind Eure Erfahrungen mit der Standheizung in den Bergen?
Gruss,
Dietrich aus Nürnberg 
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